Gitarrengriffe lernen: Anleitung für Anfänger
Von GuitarGuy Aktualisiert am
Für den Einstieg reichen acht offene Griffe: E-Dur, A-Dur, D-Dur, G-Dur, C-Dur, E-Moll, A-Moll und D-Moll. Damit spielst du bereits hunderte Songs. Lerne jeden Griff zuerst einzeln sauber (alle Saiten klingen, keine schnarrt), dann übst du Wechsel zwischen zwei Griffen langsam mit Metronom. Griffbilder und Fingersätze zu jedem Akkord findest du in unserer Grifftabelle.
Einführung in “Gitarrenakkorde für Anfänger”
Wer Gitarre spielen lernt, fängt mit Akkorden an. Sie sind die Grundlage des Gitarrenspiels. Was genau sind Gitarrenakkorde, und warum brauchst du sie als Anfänger so früh?
Gitarrenakkorde sind Kombinationen von Tönen, die auf der Gitarre gespielt werden. Mit ihnen begleitest du Songs und kannst eigene Stücke schreiben. Schon mit ein paar grundlegenden Akkorden spielst du viele bekannte Lieder.
Die Anleitung richtet sich an Anfänger. Du lernst, wie du Akkorde greifst, welche Grifftechniken es gibt und wie du mehrere Akkorde zu einfachen Songs kombinierst.
Nimm am besten gleich die Gitarre in die Hand und probier die Griffe beim Lesen aus.
Grundlagen des Gitarrengriffs verstehen:
Der Gitarrengriff ist die erste Technik, die du als Anfänger lernst. Mit ihm spielst du Akkorde, und die brauchst du für fast jeden Song. Hier geht es darum, wie Gitarrengriffe funktionieren, welche wichtigen Begriffe und Konzepte du kennen solltest und warum es sich lohnt, diese Grundlagen wirklich zu verstehen, statt Griffe nur abzuschauen.
Erklärung der Funktionsweise von Gitarrengriffen
Ein Gitarrengriff besteht aus einer Kombination von Fingertechniken, bei denen bestimmte Saiten auf dem Griffbrett niedergedrückt werden. Durch das Niederdrücken der Saiten an bestimmten Stellen entstehen verschiedene Akkorde. Diese Akkorde sind die Bausteine vieler Songs, und mit ihnen begleitest du Melodien.
Es gibt verschiedene Arten von Gitarrengriffen, wie zum Beispiel Barré-Akkorde oder offene Akkorde. Bei Barré-Akkorden drückt ein Finger, meist der Zeigefinger, mehrere oder alle Saiten in einem Bund gleichzeitig herunter. Offene Akkorde hingegen verwenden offene Saiten in Kombination mit gegriffenen Saiten.
Wichtige Begriffe und Konzepte rund um den Gitarrengriff
Diese Begriffe solltest du kennen:
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Grifftabelle: Eine Grifftabelle zeigt die Fingerpositionen für verschiedene Akkorde auf dem Griffbrett an. Für Anfänger ist sie die wichtigste Orientierung.
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Griffbrett: Das Griffbrett ist der Teil der Gitarre, auf dem die Saiten niedergedrückt werden, um verschiedene Töne zu erzeugen.
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Fingerpositionen: Die Fingerpositionen geben an, welche Finger verwendet werden sollen, um bestimmte Saiten niederzudrücken und den gewünschten Akkord zu formen.
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Akkorddiagramm: Ein Akkorddiagramm zeigt die Fingerpositionen eines Akkords in Form von Punkten oder Zahlen auf einer Darstellung des Griffbretts an.
Warum das Verständnis der Grundlagen wichtig ist
Wer die Grundlagen des Gitarrengriffs versteht, kann ein Griffbild lesen und den Akkord ohne Hilfe greifen. Damit stehen dir viele Songs offen. Ohne dieses Wissen bleibst du beim Nachspielen von Videos hängen und merkst nicht, warum ein Akkord falsch klingt.
Tipps zum Erlernen von einfachen Gitarrenakkorden:
Die ersten Gitarrenakkorde fallen den meisten Anfängern schwer. Die Finger tun weh, und die Saiten schnarren. Mit den richtigen Übungen kommst du aber schnell voran.
Praktische Ratschläge für Anfänger beim Erlernen von Akkorden
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Beginne mit einfachen Akkorden: Starte mit einfachen Akkorden wie E-Moll, A-Moll, D-Dur oder G-Dur. Sie brauchen nur wenige Finger und lassen sich relativ leicht lernen.
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Nutze Diagramme: Nutze Diagramme, um die Position der Finger auf dem Griffbrett zu verstehen. Sie zeigen dir genau, wo deine Finger für den gewünschten Akkord hingehören.
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Langsam anfangen: Zu Beginn mag es etwas frustrierend sein, die Finger in die richtige Position zu bringen und einen sauberen Klang zu erzeugen. Gehe daher langsam vor und konzentriere dich darauf, dass jeder Ton klar erklingt.
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Oft wiederholen: Deine Hand gewöhnt sich nur durch regelmäßiges Üben an die Griffe. Nimm dir jeden Tag Zeit dafür. Zehn Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Sonntag.
Übungstechniken, um die Fingerfertigkeit zu verbessern
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Finger-Gymnastik: Um deine Fingerfertigkeit zu verbessern, kannst du verschiedene Fingerübungen durchführen. Eine einfache Übung ist beispielsweise das Wechseln zwischen den einfachen Akkorden. Gehe langsam vor und achte darauf, dass jeder Griff sauber erklingt.
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Akkorde in Songs anwenden: Suche dir einfache Songs, die du gerne spielst, und versuche die gelernten Akkorde in diesen Songs anzuwenden. So lernst du die Akkorde besser kennen und trainierst gleichzeitig dein Rhythmusgefühl.
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Metronom verwenden: Mit einem Metronom hältst du das Tempo und merkst sofort, bei welchem Wechsel du hängst.
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Abwechslung schaffen: Wenn die offenen Akkorde sitzen, übe auch andere Arten von Akkorden, zum Beispiel Powerchords oder Barré-Akkorde. Das erweitert dein Repertoire und trainiert die Finger auf neue Art.
Fehler, die vermieden werden sollten, um schneller Fortschritte zu machen
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Finger zu flach aufsetzen: Wenn der Finger flach liegt, dämpft er die Nachbarsaite ab. Setz die Fingerkuppen möglichst senkrecht auf.
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Zu weit vom Bundstäbchen greifen: Drück die Saite kurz hinter dem Bundstäbchen, nicht in der Mitte zwischen zwei Bünden. Dort brauchst du am wenigsten Kraft, und die Saite schnarrt nicht.
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Den Daumen falsch platzieren: Der Daumen liegt hinter dem Hals, etwa auf Höhe des Mittelfingers. Wenn du den ganzen Hals umklammerst, fehlt den Fingern der Spielraum.
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Zu fest drücken: Mehr Druck als nötig macht die Hand müde und verzieht die Töne. Drück nur so fest, dass die Saite sauber klingt.
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Griffe nicht kontrollieren: Schlag nach dem Greifen jede Saite einzeln an. So hörst du sofort, welcher Finger eine Saite abdämpft.
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Zu schnell zu viel wollen: Wer schon in der ersten Woche zehn Akkorde lernen will, lernt keinen richtig. Lieber zwei Griffe sauber als acht halb.
Kostenlose Anleitung zum Erlernen von Gitarrenakkorden:
Gitarrenakkorde zu lernen ist am Anfang mühsam. Zum Glück helfen dir dabei viele kostenlose Angebote. Die besten davon stehen unten, dazu Empfehlungen für Apps und Websites mit interaktiven Übungen.
Kostenlose Ressourcen zur Unterstützung beim Lernen von Akkorden
Ein guter Anfang sind Websites mit großen Sammlungen von Akkorddiagrammen. Die Diagramme zeigen dir, wo deine Finger für den jeweiligen Akkord auf dem Griffbrett liegen. Beliebte Websites dafür sind:
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Ultimate-Guitar.com
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Chordie.com
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E-Chords.com
Dazu kommen viele Online-Tutorials und Videos für Anfänger. Sie führen dich Schritt für Schritt durch die Akkorde und zeigen, wie du sie spielst. Auf YouTube findest du mit der Suche “Gitarrenakkorde für Anfänger” mehr Videos, als du je anschauen kannst.
Empfehlungen für Apps oder Websites mit interaktiven Übungen
Wenn du lieber interaktiv übst, gibt es Apps und Websites genau dafür. Mit ihnen lernst du Akkorde und kannst gleich testen, was du schon kannst. Empfehlenswert sind:
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Yousician: Die App hat viele Gitarrenkurse für Anfänger, darunter interaktive Übungen zu Akkorden.
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Guitar Tricks: Eine Website mit umfangreichen Lektionen vom Einstieg bis zum Fortgeschrittenen. Hier findest du auch interaktive Übungen zur Verbesserung deiner Akkordkenntnisse.
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JustinGuitar: Der bekannte Gitarrist Justin Sandercoe bietet auf seiner Website kostenlose Gitarrenstunden an, die auch speziell auf Anfänger zugeschnitten sind.
Diese Apps und Websites haben eine große Auswahl an Akkorden und helfen dir außerdem, dein Tempo zu steigern und deinen Fortschritt zu verfolgen.
Ob Diagramme, Videos oder interaktive Übungen: Such dir das Format aus, bei dem du am ehesten dranbleibst. Für den Anfang reicht eines davon völlig.
Die wichtigsten offenen Akkorde für Anfänger:
Die offenen Akkorde sind das Erste, was du als Anfänger auf der Gitarre beherrschen solltest. Viele Songs bestehen fast nur aus ihnen, und du kannst damit schnell loslegen. Hier sind die wichtigsten offenen Akkorde mit Griffform und Fingerposition.
Liste der grundlegenden offenen Akkorde
Um als Anfänger mit dem Gitarrenspiel zu starten, solltest du folgende acht offene Akkorde kennenlernen:
- Dur: C-Dur, D-Dur, E-Dur, G-Dur, A-Dur
- Moll: E-Moll, A-Moll, D-Moll
Diese acht Akkorde tauchen in sehr vielen Songs auf und sind eine gute Basis für dein Repertoire. Am leichtesten sind meist E-Moll und A-Moll, deshalb kannst du gut mit ihnen anfangen.
Erklärung der Griffformen und Fingerpositionen
So greifst du die acht Akkorde. Die Saiten zählen wir von der tiefen E-Saite (dickste Saite) über A, D, G und h bis zur hohen e-Saite. Die Finger der Greifhand: Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger.
C-Dur
- Zeigefinger auf dem 1. Bund der h-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der D-Saite.
- Ringfinger auf dem 3. Bund der A-Saite.
- G- und hohe e-Saite klingen offen mit, die tiefe E-Saite schlägst du nicht an.
D-Dur
- Zeigefinger auf dem 2. Bund der G-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der hohen e-Saite.
- Ringfinger auf dem 3. Bund der h-Saite.
- Die D-Saite klingt offen mit. Schlag nur die vier hohen Saiten an, tiefe E- und A-Saite bleiben stumm.
E-Dur
- Zeigefinger auf dem 1. Bund der G-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der A-Saite.
- Ringfinger auf dem 2. Bund der D-Saite.
- Alle sechs Saiten werden angeschlagen, die übrigen klingen offen.
G-Dur
- Zeigefinger auf dem 2. Bund der A-Saite.
- Mittelfinger auf dem 3. Bund der tiefen E-Saite.
- Ringfinger auf dem 3. Bund der h-Saite.
- Kleiner Finger auf dem 3. Bund der hohen e-Saite.
- D- und G-Saite klingen offen, alle sechs Saiten werden angeschlagen. Die einfachere Variante mit drei Fingern lässt die h-Saite offen und setzt den Ringfinger auf den 3. Bund der hohen e-Saite.
A-Dur
- Zeigefinger auf dem 2. Bund der D-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der G-Saite.
- Ringfinger auf dem 2. Bund der h-Saite.
- A- und hohe e-Saite klingen offen, die tiefe E-Saite schlägst du nicht an.
E-Moll
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der A-Saite.
- Ringfinger auf dem 2. Bund der D-Saite.
- Alle sechs Saiten werden angeschlagen.
A-Moll
- Zeigefinger auf dem 1. Bund der h-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der D-Saite.
- Ringfinger auf dem 2. Bund der G-Saite.
- A- und hohe e-Saite klingen offen, die tiefe E-Saite schlägst du nicht an.
D-Moll
- Zeigefinger auf dem 1. Bund der hohen e-Saite.
- Mittelfinger auf dem 2. Bund der G-Saite.
- Ringfinger auf dem 3. Bund der h-Saite.
- Die D-Saite klingt offen mit. Schlag nur die vier hohen Saiten an.
Praktische Tipps zum Wechseln der Gitarrengriffe:
Einzelne Akkorde zu greifen ist das eine. Für einen Song musst du aber flüssig zwischen ihnen wechseln, und daran hängen die meisten Anfänger länger als an den Griffen selbst. Diese Tipps helfen:
Techniken zur Verbesserung des flüssigen Wechsels zwischen den Akkorden
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Fingerpositionierung: Achte darauf, dass deine Finger richtig positioniert sind, um die Akkorde korrekt zu greifen. Übe das Aufsetzen der Finger und drück fest genug, damit jeder Ton klar klingt.
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Muscle Memory: Durch Wiederholung entsteht ein Muskelgedächtnis. Spiele die Akkorde langsam und konzentriert, bis sich deine Finger an die Bewegungen gewöhnt haben. Mit der Zeit wirst du feststellen, dass der Wechsel zwischen den Griffen immer einfacher wird.
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Visualisierung: Stelle dir vor dem Wechseln der Griffe vor, wie deine Finger sich bewegen sollen. Das verhindert Fehler und macht den Übergang ruhiger, weil die Finger schon wissen, wohin sie sollen.
Übungsmethoden, um den Wechsel schnell und präzise zu beherrschen
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Langsames Tempo: Beginne mit einem langsamen Tempo und steigere allmählich die Geschwindigkeit, sobald du dich sicher fühlst. Genauigkeit geht vor Geschwindigkeit. Ein langsamer, sauberer Wechsel ist mehr wert als ein schneller, bei dem die Hälfte der Saiten schnarrt.
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Akkordwechsel-Schlagmuster: Übe den Wechsel zwischen zwei Akkorden im Rhythmus eines einfachen Schlagmusters. Zum Beispiel kannst du zwischen den Akkorden C und G wechseln und dabei das Schlagmuster “Ab, Ab-Auf, Auf-Ab-Auf” verwenden.
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Liedbegleitung: Wähle ein einfaches Lied aus, das nur wenige Akkorde enthält, und übe den Wechsel zwischen diesen Akkorden während des Songs. So übst du den Wechsel gleich im Zusammenhang mit Musik.
Lösungen für häufige Probleme beim Wechseln der Gitarrengriffe
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Verkrampfte Finger: Wenn deine Finger verkrampfen oder sich steif anfühlen, versuche sie zu lockern, indem du eine kurze Pause machst und sie sanft massierst. Mit lockerer Hand wechselst du schneller.
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Falsche Fingerpositionierung: Überprüfe deine Fingerpositionierung bei jedem Griffwechsel sorgfältig. Achte darauf, dass die Finger nicht benachbarte Saiten berühren oder versehentlich andere Saiten dämpfen.
Lieder mit nur wenigen Akkorden
Komplizierte Akkorde brauchst du am Anfang nicht. Viele Songs kommen mit wenigen, einfachen Akkorden aus. Unten findest du Vorschläge für solche Songs und Tipps, wo du Songbooks und Online-Ressourcen mit einfachen Liedern bekommst.
Vorschläge für Songs mit einfachen Akkorden
Wenn du gerade erst anfängst, konzentrier dich auf Songs mit wenigen Akkorden. So wirst du besser und hast trotzdem schnell ein echtes Lied unter den Fingern. Einige Songs mit einfachen Akkordfolgen:
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“Knockin’ on Heaven’s Door” von Bob Dylan: Der Klassiker kommt mit vier Akkorden aus, G-D-Am und G-D-C, und eignet sich deshalb sehr gut zum Einstieg.
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“Wonderwall” von Oasis: Mit Kapodaster im 2. Bund und den vier Griffen Em7-G-Dsus4-A7sus4 kannst du diesen bekannten Hit spielen.
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“Country Roads” von John Denver: Dieses beliebte Lied verwendet ebenfalls nur vier einfache Akkorde - G-D-Em-C.
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“Stand by Me” von Ben E. King: Mit den vier Akkorden C-Am-F-G können auch Anfänger das Stück spielen. Das F ist dabei der schwierigste Griff, für den Anfang reicht eine vereinfachte Variante auf den vier hohen Saiten.
Beispiele bekannter Hits mit einfachen Akkordfolgen
Auch viele bekannte Hits kommen mit wenigen Akkorden aus, zum Beispiel:
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“Horse with No Name” von America: Der Song besteht aus nur zwei Akkorden, Em und D6/9. Einfacher wird es kaum.
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“I’m Yours” von Jason Mraz: Mit Kapodaster im 4. Bund und den vier einfachen Griffen G-D-Em-C kannst du diesen fröhlichen Hit spielen.
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“Bad Moon Rising” von Creedence Clearwater Revival: Das Lied verwendet die drei Akkorde D-A-G.
Tipps zum Finden von Songbooks oder Online-Ressourcen mit einfachen Liedern
Wenn du nach weiteren Songs für Anfänger mit nur wenigen Akkorden suchst, gibt es mehrere Wege zu passenden Songbooks oder Online-Ressourcen:
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Durchsuche Musiklehrbuchläden oder Gitarrengeschäfte in deiner Nähe. Dort findest du oft spezielle Bücher mit einfachen Songs für Anfänger.
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Nutze Online-Ressourcen wie YouTube-Tutorials oder Websites mit Gitarrenakkorden und Tabs.
Fazit zu “Gitarrenakkorde für Anfänger”:
Wenn du verstehst, wie ein Gitarrengriff funktioniert und wie du ein Griffbild liest, hast du die wichtigste Hürde genommen. Lern zuerst die offenen Akkorde sauber, dann die Wechsel zwischen ihnen. Kostenlose Anleitungen und Videos helfen dir dabei, und Lieder mit wenigen Akkorden sorgen dafür, dass du früh echte Songs spielst.
Gitarrenakkorde zu lernen ist kein Hexenwerk. Mit Geduld und regelmäßigem Üben sitzen die Grundlagen schnell.
Setz dir kleine, realistische Ziele. Zum Beispiel: diese Woche den Wechsel von G nach C ohne Pause, nächste Woche den ersten Song mit drei Akkorden von Anfang bis Ende.
Häufige Fragen
1. Welche Gitarrenakkorde sind für Anfänger am besten geeignet?
Für Anfänger eignen sich die offenen Akkorde C-Dur, G-Dur und D-Dur am besten. Sie kommen in sehr vielen Songs vor und sind relativ leicht zu greifen.
2. wie kann ich am besten zwischen den Gitarrengriffen wechseln?
Fang langsam an und achte vor allem darauf, dass die Finger richtig sitzen. Übe den Wechsel erst in einem langsamen Tempo und werde dann nach und nach schneller.
3. Wo finde ich kostenlose Anleitungen zum Erlernen von Gitarrenakkorden?
Kostenlose Anleitungen zu Gitarrenakkorden findest du auf vielen Websites, in YouTube-Tutorials und in Apps.
4. Welche Lieder eignen sich gut für Anfänger mit wenigen Akkorden?
Einige beliebte Lieder mit nur wenigen Akkorden sind "Knockin' on Heaven's Door" von Bob Dylan, "Wonderwall" von Oasis und "Blowin' in the Wind" ebenfalls von Bob Dylan.
5. wie lange dauert es normalerweise, um Gitarrenakkorde gut zu beherrschen?
Wie lange es dauert, hängt davon ab, wie regelmäßig und wie lange du übst. Bis du dich sicher fühlst und flüssig zwischen den Akkorden wechselst, vergehen meist einige Wochen oder Monate.
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