Sigma Gitarren
Von GuitarGuy
Ursprünglich Martins Zweitmarke, heute eigenständig – klassische Formen zu einem Bruchteil des Originalpreises.
Wofür Sigma steht
Sigma entstand 1970 als Antwort von C. F. Martin auf die japanische Konkurrenz: importierte Instrumente, in den USA endkontrolliert, unter eigenem Zweitmarkennamen verkauft. 2007 endete diese Verbindung.
Seit 2011 führt der deutsche Vertrieb AMI die Marke eigenständig weiter. Die Formen und Modellbezeichnungen orientieren sich weiter erkennbar an den Martin-Vorbildern, die Fertigung liegt in Fernost.
Der Reiz liegt im Verhältnis: eine Dreadnought mit massiver Fichtendecke im Bereich, in dem andere Hersteller noch laminieren.
Die Serien im Überblick
Der Markenname allein sagt wenig über das Instrument. Bei Sigma entscheidet die Serie über Fertigungsort, Hardware und Preisklasse:
| Serie | Was sie ausmacht |
|---|---|
| DM / DT | Dreadnought-Modelle, das Kernprogramm. |
| OM / 000 | Kleinere Korpusformen für Fingerstyle und bequemeres Sitzen. |
| SE-Modelle | Mit eingebautem Tonabnehmer für die Bühne. |
Für wen sich Sigma eignet
Wer den klassischen Dreadnought-Klang will, aber nicht vierstellig ausgeben kann oder möchte.
Der typische Fehlkauf
Ältere Sigmas aus der Martin-Zeit vor 2007 werden gebraucht teils zu Fantasiepreisen gehandelt. Sie sind nicht automatisch besser als die aktuellen Modelle – der Aufschlag ist Sammlerwert, nicht Klangwert.
Häufige Fragen zu Sigma
Wofür steht Sigma?
Ursprünglich Martins Zweitmarke, heute eigenständig – klassische Formen zu einem Bruchteil des Originalpreises. Bekannt ist die Marke vor allem für Martin-nahe Formen, massive Decken, Preis-Leistung.
Was kosten Gitarren von Sigma?
ab rund 250 €, Oberklasse rund 800 €. Die Preise sind Richtwerte für Neuware in Deutschland und schwanken je nach Modell und Ausstattung.
Für wen eignet sich Sigma?
Wer den klassischen Dreadnought-Klang will, aber nicht vierstellig ausgeben kann oder möchte.
Worauf sollte ich beim Kauf einer Sigma achten?
Ältere Sigmas aus der Martin-Zeit vor 2007 werden gebraucht teils zu Fantasiepreisen gehandelt. Sie sind nicht automatisch besser als die aktuellen Modelle – der Aufschlag ist Sammlerwert, nicht Klangwert.