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gitarrenwiki

Aria Gitarren

Von

Japanische Traditionsmarke aus Nagoya – in den 70ern und 80ern mit der Pro-II-Serie eine der ersten Adressen für Bässe und E-Gitarren, heute vor allem im Einsteiger- und Mittelklassebereich.

Gegründet
1956
Herkunft
Japan
Bekannt für
Aria Pro II, SB-1000-Bass, PE-Serie
Preisrahmen
Einsteigermodelle ab rund 150 €, Pro-II-Reissues und japanische Fertigung ab rund 1.000 €

Wofür Aria steht

Aria begann 1956 als Importeur klassischer Gitarren in Nagoya, ehe die Firma unter eigenem Namen bauen ließ. Der eigentliche Aufstieg kam mit der Linie Aria Pro II ab Mitte der 70er Jahre: Instrumente aus der Matsumoku-Fabrik, die in Verarbeitung und Hardware mit den amerikanischen Vorbildern mithielten und deutlich weniger kosteten.

Der SB-1000-Bass mit durchgehendem Hals und aktiver Elektronik wurde zum Markenzeichen; John Taylor von Duran Duran und Cliff Burton von Metallica spielten ihn. Die PE-Serie brachte eine eigene Single-Cut-Form, die nicht als Les-Paul-Kopie durchging.

Nach dem Ende der Matsumoku-Produktion 1987 verlagerte Aria die Fertigung nach Korea und China. Heute ist die Marke breit aufgestellt: klassische Gitarren, Westerngitarren, E-Gitarren und Bässe, dazu Reissues der alten Pro-II-Modelle, die weiterhin in Japan entstehen.

Die Serien im Überblick

Der Markenname allein sagt wenig über das Instrument. Bei Aria entscheidet die Serie über Fertigungsort, Hardware und Preisklasse:

Serie Was sie ausmacht
Klassik (AC- und A-Serie) Konzertgitarren vom Schülerinstrument bis zur massiven Zeder-Decke. Der Bereich, mit dem die Marke angefangen hat.
Westerngitarren Dreadnought- und Auditorium-Modelle, teils mit Tonabnehmer, im Einsteiger- und Mittelklassepreis.
Pro II (Reissue) SB-Bässe und PE-Gitarren nach den Vorlagen der 80er, in Japan gefertigt. Die Sammlerklasse der Marke.
E-Gitarren und Bässe (Standard) Strat- und LP-orientierte Modelle sowie die STB-Bässe aus asiatischer Fertigung. Solide Instrumente ohne Aufpreis für den Namen.

Für wen sich Aria eignet

Wer eine ordentliche Konzert- oder Westerngitarre für wenig Geld sucht oder gezielt einen Pro-II-Bass will. Für den Vintage-Markt gilt: Instrumente aus der Matsumoku-Zeit (bis 1987) sind die gesuchten.

Der typische Fehlkauf

Der Name Aria sagt nichts über die Herkunft. Ein aktueller Aria-Bass aus China und ein SB-1000 von 1982 aus Japan teilen sich nur das Logo, nicht Fertigung, Hardware und Wert.

Häufige Fragen zu Aria

Wofür steht Aria?

Japanische Traditionsmarke aus Nagoya – in den 70ern und 80ern mit der Pro-II-Serie eine der ersten Adressen für Bässe und E-Gitarren, heute vor allem im Einsteiger- und Mittelklassebereich. Bekannt ist die Marke vor allem für Aria Pro II, SB-1000-Bass, PE-Serie.

Was kosten Gitarren von Aria?

Einsteigermodelle ab rund 150 €, Pro-II-Reissues und japanische Fertigung ab rund 1.000 €. Die Preise sind Richtwerte für Neuware in Deutschland und schwanken je nach Modell und Ausstattung.

Für wen eignet sich Aria?

Wer eine ordentliche Konzert- oder Westerngitarre für wenig Geld sucht oder gezielt einen Pro-II-Bass will. Für den Vintage-Markt gilt: Instrumente aus der Matsumoku-Zeit (bis 1987) sind die gesuchten.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Aria achten?

Der Name Aria sagt nichts über die Herkunft. Ein aktueller Aria-Bass aus China und ein SB-1000 von 1982 aus Japan teilen sich nur das Logo, nicht Fertigung, Hardware und Wert.