Fender CD-60SCE
Von GuitarGuy Aktualisiert am
Die Fender CD-60SCE ist eine Dreadnought-Westerngitarre mit Cutaway und eingebauter Fishman-Elektronik. Sie hat eine massive Fichtendecke, Boden und Zargen aus laminiertem Mahagoni, Walnuss-Griffbrett, 43 mm Sattelbreite und 643 mm Mensur. Die massive Decke ist das Argument in dieser Preisklasse, der Cutaway und der Tonabnehmer machen sie bühnentauglich. Weitere Modelle stehen im Akustikgitarren-Vergleich.
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Fender CD-60SCE Dreadnought Elektroakustik (Schwarz)
Dreadnought mit massiver Decke, Cutaway und Fishman-Elektronik
- ✓ Das CD-60SCE kombiniert leistungsstarke Elektronik - einschließlich eines eingebauten Tuners - mit großartigem Klang und einfacher Spielbarkeit und ist ideal für Anfänger und Fortgeschrittene, die sofort loslegen wollen.
- ✓ Mit einem Korpus mit venezianischem Cutaway für leichten Zugang zu den oberen Bünden, einer massiven Fichtendecke für mehr Volumen und einen klaren Sound, einem leicht zu spielenden Hals und einem Mahagoni-Boden und -Zargen ist die CD-60SCE perfekt für die Couch, das Lagerfeuer oder das Kaffeehaus - überall dort, wo Sie klassische Fender-Spielbarkeit und -Sound wünschen.
- ✓ Leicht zu spielender Hals: Mit seinen bequem gerollten Griffbrettkanten bietet der Hals dieses Instruments ein unglaublich komfortables Griffgefühl, das sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Profis ideal ist.
Auswahl auf Basis von Ausstattung, Bauweise und Herstellerangaben – kein eigener Praxistest. * Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.
Die CD-60-Serie ist Fenders Einstieg in die Stahlsaiten-Akustik, und die CD-60SCE ist die am besten ausgestattete Variante davon. Die drei Buchstaben hinter der Zahl sind der Grund, warum sie interessanter ist als die Basisversion: massive Decke, Cutaway, Elektronik.
Technische Daten der Fender CD-60SCE
Angaben nach Hersteller.
- Bauform: Dreadnought mit Cutaway
- Decke: massive Fichte
- Boden und Zargen: Mahagoni, laminiert
- Hals: Mahagoni
- Griffbrett: Walnuss
- Bünde: 20
- Sattelbreite: 43 mm
- Mensur: 643 mm
- Hardware: Chrom, Druckguss-Mechaniken
- Elektronik: Fishman-System mit Vorverstärker
- Farben: unter anderem Schwarz und Natur
Die massive Fichtendecke ist der entscheidende Punkt. In dieser Preisklasse ist sie keine Selbstverständlichkeit, und sie ist der Unterschied zur einfachen CD-60, die mit einem Laminat arbeitet. Was das für den Ton bedeutet, steht unter Einfluss von Holz auf den Klang und im Aufbau einer Akustikgitarre.
Klang und Bespielbarkeit
Der Dreadnought-Korpus liefert das, wofür die Bauform gebaut wurde: viel Volumen, kräftige Bässe, Durchsetzungsvermögen. Zum Begleiten mit Plektrum ist das genau richtig. Wer feines Fingerspiel bevorzugt, empfindet eine Dreadnought oft als zu bassbetont, dafür sind kleinere Bauformen wie die Parlor-Gitarre gemacht.
Die 43 mm Sattelbreite sind schmaler als bei einer Konzertgitarre. Barré-Akkorde greifen sich damit leichter, gleichzeitig liegen die Saiten enger beieinander. Fenders “Easy-to-Play”-Halsprofil mit gerundeten Griffbrettkanten fällt beim ersten Anfassen auf: Die Kanten drücken nicht in die Handfläche.
Über die Fishman-Elektronik geht die Gitarre direkt in Verstärker oder Mischpult. Der verstärkte Klang ist brauchbar, aber kein Ersatz für ein Mikrofon, wie es bei Aufnahmen üblich ist. Worauf es beim Spielen über eine Anlage ankommt, steht unter Akustikgitarre im Live-Einsatz.
Für wen sich die CD-60SCE eignet
Passt gut, wenn:
- du Songs mit Plektrum begleiten willst und Volumen brauchst
- du auf Bühne, im Gottesdienst oder im Proberaum verstärkt spielen musst
- du eine massive Decke suchst, ohne in die nächste Preisklasse zu gehen
Passt eher nicht, wenn:
- du gerade erst anfängst und weiche Saiten willst, dann ist eine Nylongitarre der sanftere Einstieg
- du überwiegend Fingerstyle spielst und einen ausgewogenen, weniger bassigen Klang suchst
- du eine kleine, leicht transportable Gitarre brauchst, siehe Akustikgitarre auf Reisen
Alternativen zur Fender CD-60SCE
- Fender CD-60S – dieselbe Dreadnought mit massiver Decke, aber ohne Cutaway und ohne Elektronik, entsprechend günstiger. Die ältere CD-60 ohne S hat zusätzlich eine laminierte Decke.
- Yamaha C40II – der Gegenentwurf mit Nylonsaiten, wenn der Anschlag weicher sein soll.
- Fender ESC105 Natural – Konzertgitarre aus Fenders Educational Series.
Ob Stahl oder Nylon für dich passt, klärt der Vergleich Akustikgitarre vs. Elektrogitarre und die Übersicht Unterschiede in Akustikgitarren. Wer schon weiß, dass es eine Stahlsaiten-Gitarre wird, findet die Auswahl im Akustikgitarren-Vergleich.
Was du zusätzlich brauchst
- ein Stimmgerät, auch wenn manche Fishman-Systeme eines eingebaut haben
- ein Instrumentenkabel, sobald du verstärkt spielst
- Plektren in verschiedenen Stärken, denn die Stärke ändert den Klang mehr, als die meisten erwarten
- eine Gitarrentasche für den Transport
Eine Ersatzbatterie für den Vorverstärker gehört ebenfalls zum Vorrat, welcher Typ, steht in der Anleitung oder am Batteriefach. Sie meldet sich erfahrungsgemäß im ungünstigsten Moment.
Pflege
Eine massive Decke reagiert stärker auf Luftfeuchte als ein Laminat. Unter etwa 40 Prozent relativer Luftfeuchte kann Holz reißen, das betrifft vor allem die Heizperiode. Was hilft: die Gitarre im Koffer oder in der Tasche lagern und im Winter für Feuchtigkeit im Raum sorgen. Die Details stehen unter Gitarrenpflege im Winter und Pflege deiner Akustikgitarre.
Stahlsaiten sind Verschleißteile und klingen nach einigen Wochen Spielzeit merklich stumpfer. Wie der Wechsel abläuft, steht unter Akustikgitarren-Saiten wechseln.
Fazit
Die Fender CD-60SCE ist eine Einsteiger-Dreadnought mit zwei Argumenten, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommen: eine massive Decke und ein brauchbares Tonabnehmersystem. Damit deckt sie deutlich mehr ab als eine reine Übungsgitarre, sie funktioniert auch auf einer kleinen Bühne.
Der Dreadnought-Klang ist kräftig und bassbetont, das ist Geschmackssache. Wer feiner spielt, sollte vorher eine kleinere Bauform anspielen. Wer Songs begleiten will, bekommt hier genau das dafür passende Instrument.
Häufige Fragen
Was bedeutet das S in CD-60SCE?
Das S steht für die massive Decke (solid top), C für den Cutaway und E für die eingebaute Elektronik. Die einfache CD-60 ohne S hat eine laminierte Decke und keinen Tonabnehmer, ist also ein anderes Instrument.
Kann ich die CD-60SCE an einen Verstärker anschließen?
Ja, dafür ist sie gebaut. Über die Klinkenbuchse im Gurtpin geht sie in einen Akustikverstärker oder ein Mischpult. Ein normaler E-Gitarren-Verstärker funktioniert zwar, klingt aber meist dünn.
Ist die CD-60SCE für Anfänger geeignet?
Ja, mit einer Einschränkung: Stahlsaiten drücken deutlich stärker in die Fingerkuppen als Nylon. Wer damit rechnet, bekommt eine Gitarre, die auch in zwei Jahren noch reicht. Wer es weicher will, fängt mit einer Konzertgitarre an.
Wozu ist der Cutaway gut?
Er gibt der Greifhand Zugang zu den hohen Bünden ab etwa dem 14. Bund. Für Akkordbegleitung braucht man ihn nicht, für Melodiespiel und Soli in hohen Lagen schon.
Wie klingt die massive Decke im Vergleich zu laminierten Modellen?
Direkter, lauter und mit mehr Obertönen. Dazu kommt: Eine massive Decke kann sich über die Jahre des Spielens klanglich noch etwas öffnen, ein Laminat verändert sich kaum.
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