Fender Gitarren
Von GuitarGuy
Der Erfinder der Solidbody-E-Gitarre – Stratocaster und Telecaster prägen den Sound der Popmusik.
Wofür Fender steht
Leo Fender war kein Gitarrist, sondern Radiotechniker. Genau daher kommt die Idee, die die E-Gitarre erst massentauglich machte: ein Instrument, das sich aus Einzelteilen zusammenschrauben und genauso wieder zerlegen lässt. Der Hals wird nicht in den Korpus geleimt, sondern mit vier Schrauben angesetzt. Fällt er runter, tauscht man ihn.
Die Telecaster von 1950 war die erste in Serie gebaute Solidbody-E-Gitarre. Vier Jahre später kam die Stratocaster mit drei Tonabnehmern, Tremolo und der geschwungenen Korpusform, die bis heute jeder erkennt. Beide Modelle sind seither im Kern unverändert – ein seltener Fall in der Instrumentengeschichte.
Klanglich steht Fender für Single-Coils: dünner, glasiger und obertonreicher als ein Humbucker, dafür anfälliger für Brummen. Dieser Ton trägt Surf, Blues, Country, Funk und einen guten Teil des Rock.
Die Serien im Überblick
Der Markenname allein sagt wenig über das Instrument. Bei Fender entscheidet die Serie über Fertigungsort, Hardware und Preisklasse:
| Serie | Was sie ausmacht |
|---|---|
| Squier | Die Einsteigermarke von Fender. Fernost-Fertigung, gleiche Formen, deutlich einfachere Hardware. Der Standard-Einstieg in die Strat-Welt. |
| Player Series | In Mexiko gefertigt. Die Klasse, in der Fender für die meisten Spieler anfängt, sich wirklich zu lohnen. |
| American Professional / Ultra | US-Fertigung, bessere Hölzer, Tonabnehmer und Bünde. Bühnen- und Studioniveau. |
| Vintera / American Vintage | Rekonstruktionen bestimmter Baujahre – Halsprofile und Tonabnehmer der 50er, 60er, 70er. |
Für wen sich Fender eignet
Wer den klaren, spritzigen Ton sucht und ein Instrument will, das sich in zwanzig Jahren noch reparieren lässt. Für sehr schweren Rock und Metal ist Fender selten die erste Wahl.
Der typische Fehlkauf
Squier ist nicht gleich Squier. Zwischen der Bullet-Reihe und der Classic-Vibe-Serie liegen Welten bei Hardware und Verarbeitung, obwohl beide „Squier by Fender" auf der Kopfplatte tragen.
Häufige Fragen zu Fender
Wofür steht Fender?
Der Erfinder der Solidbody-E-Gitarre – Stratocaster und Telecaster prägen den Sound der Popmusik. Bekannt ist die Marke vor allem für Stratocaster, Telecaster, Single-Coil-Sound.
Was kosten Gitarren von Fender?
Squier ab rund 150 €, Player-Serie ab rund 700 €, American ab rund 1.700 €. Die Preise sind Richtwerte für Neuware in Deutschland und schwanken je nach Modell und Ausstattung.
Für wen eignet sich Fender?
Wer den klaren, spritzigen Ton sucht und ein Instrument will, das sich in zwanzig Jahren noch reparieren lässt. Für sehr schweren Rock und Metal ist Fender selten die erste Wahl.
Worauf sollte ich beim Kauf einer Fender achten?
Squier ist nicht gleich Squier. Zwischen der Bullet-Reihe und der Classic-Vibe-Serie liegen Welten bei Hardware und Verarbeitung, obwohl beide „Squier by Fender" auf der Kopfplatte tragen.