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gitarrenwiki

Gitarre spielen lernen – online

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Für den Einstieg brauchst du einen Videokurs mit festem Lehrplan ab rund 110 €, kein Abo: erste Akkorde, Griffwechsel, Schlagmuster in klarer Reihenfolge. Spezialthemen wie Pentatonik oder Blues lohnen erst danach. Unten stehen alle 10 deutschsprachigen Kurse, deren Freigabe und Preis wir am 29.08.2026 geprüft haben – und wann Unterricht vor Ort die bessere Wahl ist.

Alle Kurse im Vergleich

Wir haben keinen dieser Kurse selbst durchgearbeitet – verglichen werden die Angaben der Anbieter. Preise geprüft am 29.08.2026.

Kurs Niveau Format Passt für Preis
Gitarre ONLINE Elementar Guitarschool (guitarschool.at) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Wer den Ablauf einer Musikschule mag, aber ortsunabhängig lernen will 74,46 €
Gitarre lernen ohne Noten – Akkorde & Liedbegleitung Guitarschool (guitarschool.at) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Wer Lieder begleiten will, ohne vorher Noten zu lernen 76,14 €
Gitarre lernen online Masterplan Michael Gitt (onlinegitarrelernen.com) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Einsteiger, die einen strukturierten Aufbau statt Einzelvideos wollen 110,08 €
E-Gitarre lernen online Masterplan Michael Gitt (onlinegitarrelernen.com) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Wer gezielt auf der E-Gitarre einsteigen will 110,08 €
Die Lagerfeuersessions Gitarrenbeginner (gitarrenbeginner.de) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Wer konkret aufs Zusammenspiel mit anderen hinarbeitet 136,77 €
Gitarrencrashkurs – Gitarre lernen in 4 Wochen Norbert Wolf (gitarrencrashkurs.de) Einsteiger Videokurs (Einmalkauf) Wer einen vorgegebenen Fahrplan braucht, um dranzubleiben 168,07 €
Die 9 Elemente der perfekten Liedbegleitung BlueGecko (gitarren-onlinekurse.at) Aufbau Videokurs (Einmalkauf) Wer die Griffe kann, aber am Rhythmus scheitert 73,11 €
Gitarre spielen nach Noten Christian Konrad (gitarrenvideounterricht.de) Aufbau Videokurs (Einmalkauf) Wer über die Akkordbegleitung hinaus Melodien lesen will 90,86 €
Slap-Bass Workshop mit Steffen Knauss meineMusikschule.net (meinemusikschule.net) Spezialthema Videokurs (Einmalkauf) Bassisten, die die Slap-Technik gezielt angehen 66,39 €
Flamenco Gitarre lernen Guitarschool (guitarschool.at) Spezialthema Videokurs (Einmalkauf) Wer gezielt Flamenco spielen will, statt allgemein Gitarre 75,76 €

* Werbe-Links. Abwicklung über Digistore24 – kaufst du dort, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.

Online-Gitarrenkurse mit deutschsprachigem Lehrplan

Wir haben keinen dieser Kurse selbst durchgearbeitet – die Angaben stammen von den Anbietern. Preise geprüft am 29.08.2026.

Gitarrencrashkurs – Gitarre lernen in 4 Wochen

Einsteiger

Videokurs mit festem Vier-Wochen-Plan: erste Akkorde, Griffwechsel, Schlagmuster und Liedbegleitung. Einmalkauf, kein Abo.

Passt für
Wer einen vorgegebenen Fahrplan braucht, um dranzubleiben
Format
Videokurs (Einmalkauf)
Anbieter
Norbert Wolf (gitarrencrashkurs.de)
Preis
168,07 €
Zum Kurs von Norbert Wolf →

Gitarre lernen online Masterplan

Einsteiger

Aufbauender Videokurs für die Akustikgitarre: Rhythmus, Begleitung und erste Soli in aufeinander aufbauenden Schritten.

Passt für
Einsteiger, die einen strukturierten Aufbau statt Einzelvideos wollen
Format
Videokurs (Einmalkauf)
Anbieter
Michael Gitt (onlinegitarrelernen.com)
Preis
110,08 €
Zum Kurs von Michael Gitt →

Gitarre ONLINE Elementar

Einsteiger

Onlinekurs im Aufbau einer Musikschule, mit Schülervideos, an denen typische Fehler gezeigt werden.

Passt für
Wer den Ablauf einer Musikschule mag, aber ortsunabhängig lernen will
Format
Videokurs (Einmalkauf)
Anbieter
Guitarschool (guitarschool.at)
Preis
74,46 €
Zum Kurs von Guitarschool →

* Werbe-Links. Abwicklung über Digistore24 – kaufst du dort, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Welche Kursform passt zu dir?

Bevor der Anbieter zählt, entscheidet das Format. Die oben gelisteten Kurse haben wir nicht selbst durchgearbeitet – wir geben wieder, was Anbieter und Verkaufsseite angeben. Die vier gängigen Formen unterscheiden sich aber unabhängig davon deutlich:

Format Am besten für Spricht dafür Spricht dagegen
Videokurs (Einmalkauf) Einsteiger, die ohne Abo starten wollen Dauerhafter Zugriff, klarer Lehrpfad von Null an Kein Feedback zu deinem Spiel, Inhalte altern
Mitgliedschaft / Abo Wer über Monate strukturiert dranbleiben will Neue Lektionen, oft Community und Korrekturmöglichkeit Läuft weiter, auch wenn du pausierst
App mit Tonerkennung Songorientiertes Üben mit sofortiger Rückmeldung Hört mit und zeigt falsche Töne direkt an Technik statt Didaktik – erklärt Zusammenhänge seltener
Einzelunterricht online Gezielte Technikarbeit und Fehlerkorrektur Individuelles Feedback, Lehrplan auf dich zugeschnitten Deutlich teurer, fester Termin nötig

Worauf es beim Online-Lernen ankommt

  • Dranbleiben: Kurze, klar strukturierte Lektionen schlagen lange Marathon-Videos.
  • Songs früh: Wer schnell echte Songs spielt, bleibt motiviert.
  • Feedback: Manche Kurse bieten Korrektur per App – ideal für saubere Technik.
  • Eignung: Akustik- oder E-Gitarre? Achte darauf, dass der Kurs zu deinem Instrument passt.

Alle fünf Lernwege im Vergleich

Online ist nicht der einzige Weg und für viele nicht der beste. Die fünf gängigen Formen unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten: wie viel Selbstdisziplin sie verlangen und wie schnell jemand einen Fehler bemerkt, den du selbst nicht siehst.

Musikschule

Fester Termin, Einzel- oder Gruppenunterricht. Der Einzelunterricht ist teurer, dafür bekommst du individuelle Förderung im eigenen Lerntempo. Im Gruppenunterricht entstehen Kontakte, und aus manchen Gruppen werden gemeinsame Projekte – dafür richtet sich das Tempo nach dem langsamsten Teilnehmer. Ein Punkt, den viele übersehen: In den Schulferien findet an den meisten Musikschulen kein Unterricht statt, du zahlst aber weiter.

Privatlehrer

Ebenfalls zeitlich und örtlich gebunden, in der Regel aber Einzelunterricht. Preislich liegen Privatlehrer nicht automatisch über der Musikschule. Der eigentliche Vorteil ist ein anderer: Die meisten privaten Gitarrenlehrer sind Berufs- oder Bandmusiker, die nebenbei unterrichten. Sie bringen Live-Erfahrung mit, die in keinem Lehrbuch steht. Wer in deiner Stadt unterrichtet, steht in unserem Verzeichnis für Gitarrenunterricht.

Volkshochschule

Vor allem für Anfänger und Wiedereinsteiger, die sich Grundkenntnisse aneignen wollen. Der Unterricht läuft meist als Gruppenkurs über mehrere Wochen – keine langfristige Bindung, keine monatliche Belastung. Nach dem Kurs bildet man sich selbst weiter. Wie beim Privatunterricht unterrichten hier oft Berufsmusiker. Der Nachteil ist derselbe wie bei jeder Gruppe: Das Tempo bestimmst nicht du.

Buch mit CD oder DVD

Die günstigste Lösung und die mit der größten Freiheit: kein Termin, kein Ort, kein Lehrer. Genau das ist auch der Haken. Ohne Gegenüber brauchst du deutlich mehr Motivation und Selbstdisziplin, und du allein bestimmst, wie schnell erste Erfolge kommen. Ein brauchbares musikalisches Gehör ist Voraussetzung, weil dir niemand sagt, wenn etwas falsch klingt.

Online-Kurs

Zeitlich und örtlich unabhängig, Lektionen beliebig oft wiederholbar, Videos zeigen die Griffhaltung aus jedem Winkel. Was Online-Kursen fehlt, ist die Korrektur: Handhaltung und Anschlagtechnik lassen sich über ein Video schlecht vermitteln, weil niemand sieht, was du tatsächlich tust. Manche Anbieter lösen das mit Tonerkennung per App, siehe Gitarren-Apps.

Was am Anfang wirklich zählt

Unabhängig vom Lernweg entscheiden drei Dinge über den Erfolg, und alle drei haben nichts mit dem Anbieter zu tun.

  • Regelmäßigkeit schlägt Dauer. Jeden Tag 15 bis 20 Minuten bringen deutlich mehr als zweimal pro Woche eine Stunde. Das gilt für die Motorik ebenso wie für die Fingerkuppen: Die Schmerzen der ersten Tage verschwinden nur, wenn sich Hornhaut bildet – und das passiert bei täglicher Belastung.
  • Griffwechsel üben, nicht Griffe. Ein einzelner Akkord sitzt nach wenigen Tagen. Was Zeit kostet, ist der Wechsel zwischen zwei Akkorden. Am Anfang schaust du dabei ständig auf die Finger – das lässt sich nicht vermeiden. Das Ziel ist, die Griffe irgendwann blind zu greifen, weil erst dann Kapazität für alles Weitere frei wird.
  • Ein Lied nach den ersten Griffen. Nach wenigen leichten Akkorden lässt sich das erste kleine Stück spielen. Genau daraus entsteht die Motivation für den nächsten Griff. Wer monatelang nur Übungen macht, hört auf. Passende Einstiegssongs stehen unter Gitarrenlieder für Anfänger.

Die Begriffe, die überall vorausgesetzt werden

In jedem Kurs, jedem Buch und jedem Video tauchen dieselben Begriffe auf. Wer sie von Anfang an kennt, spart sich später Nachschlagen.

  • Bass- und Melodiesaiten: Die dicken Saiten E, A und D sind die Bass-Saiten – man erkennt sie daran, dass sie umsponnen und dicker sind. G, H und die hohe E-Saite sind die Melodiesaiten.
  • Fingernummerierung: An der Greifhand ist 1 der Zeigefinger, 2 der Mittelfinger, 3 der Ringfinger und 4 der kleine Finger. Genau so sind auch die Zahlen in unseren Griffbildern zu lesen.
  • „Finger aufstellen": Die Finger drücken senkrecht mit der Kuppe auf die Saite, nicht flach liegend. Mit einer Fehlstellung klingt kein Akkord sauber, egal wie fest du drückst.
  • Tabs, Chords, Arpeggio: Tabs sind Tabulaturen, also Griffangaben statt Noten. Chords sind Akkorde. Ein Arpeggio ist ein Akkord, dessen Töne nacheinander statt gleichzeitig erklingen.

Die richtige Haltung

Sitz aufrecht und entspannt. Verkrampfst du, wird das Spielen zur Qual, und zwar schneller, als man denkt. Die Griffhand setzt möglichst parallel zum Gitarrenhals an, damit sich der Druck gleichmäßig auf die Saiten überträgt – der Daumen liegt dabei mittig hinter dem Hals, nicht oben darüber.

Ein paar Griffübungen vor dem eigentlichen Spielen helfen, die Hand an die Stellung zu gewöhnen. Und wenn die Finger nach dem Üben schmerzen: Das gehört am Anfang dazu und geht nach wenigen Tagen vorbei. Anhaltende Schmerzen in Handgelenk oder Unterarm sind dagegen ein Warnsignal – dazu steht mehr unter Schmerzen beim Gitarrespielen.

Bevor es losgeht: das Instrument

Vor der ersten Stunde steht der Kauf – oder besser: das Ausleihen. Frag im Bekanntenkreis, ob dir jemand für zwei oder drei Wochen eine Gitarre überlässt. Das hat zwei Vorteile: Du merkst, ob dir das Instrument überhaupt liegt, und sammelst Erfahrung, die beim späteren Kauf hilft.

Wenn es doch gleich ein eigenes Instrument sein soll: Für den Einstieg spricht viel für eine Akustikgitarre, und sie muss nicht teuer sein – deine Vorlieben lernst du ohnehin erst mit der Zeit kennen. Lass dir im Musikgeschäft verschiedene Gitarren vorspielen, um die Unterschiede zu hören. Welche Bauform zu welchem Vorhaben passt, steht unter Gitarrenarten im Vergleich. Und plane eine Tasche oder einen Koffer gleich mit ein.

Bei der E-Gitarre kommt der Verstärker als Kostenpunkt dazu. Dafür lässt sie sich leise drehen – ein Argument, das in einer Wohnung mit dünnen Wänden mehr wiegt als jedes klangliche. Mehr dazu unter E-Gitarren-Verstärker.

Häufige Fragen

Was kostet ein Online-Gitarrenkurs?

Die von uns gelisteten Kurse liegen zwischen rund 27 € für einen einzelnen Workshop und rund 170 € für einen kompletten Einsteigerkurs (Stand 29.08.2026). Das sind Einmalkäufe ohne Abo. Zum Vergleich: Eine einzelne Unterrichtsstunde beim Privatlehrer kostet meist 25 € bis 50 €.

Kann man online wirklich Gitarre lernen?

Ja, mit einer Einschränkung: Ein Video korrigiert deine Haltung nicht. Akkorde, Schlagmuster und Songs lassen sich online gut lernen, weil du Lektionen beliebig oft wiederholen kannst. Bei Haltung und Anschlagtechnik hilft zusätzlich eine einzelne Kontrollstunde bei einem Lehrer vor Ort.

Welcher Online-Kurs eignet sich für Anfänger?

Ein strukturierter Videokurs mit festem Lehrplan, der bei Null anfängt: Haltung, erste Akkorde, Griffwechsel, Schlagmuster. Wichtig ist ein klarer roter Faden statt loser Einzelvideos, damit du dranbleibst. Spezialthemen wie Pentatonik oder Jazzakkorde kommen erst danach.

Online-Kurs oder Unterricht vor Ort - was ist besser?

Der Unterricht vor Ort gewinnt bei Korrektur und Verbindlichkeit, der Online-Kurs bei Preis und Zeitfreiheit. Wer beides will, kombiniert: Kurs für den Stoff, gelegentliche Einzelstunden für die Technik. Lehrer in deiner Stadt findest du in unserem Verzeichnis für Gitarrenunterricht.

Wie lange dauert es, Gitarre zu lernen?

Die ersten einfachen Songs sind mit täglichem Üben nach vier bis acht Wochen drin. Flüssige Griffwechsel über alle offenen Akkorde brauchen einige Monate. Entscheidend ist Regelmäßigkeit: 15 bis 20 Minuten täglich schlagen die Wochenend-Session deutlich.