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gitarrenwiki

Ibanez Gitarren

Von

Dünne, schnelle Hälse und tiefe Cutaways – die Marke, an der sich Rock- und Metal-Gitarristen orientieren.

Gegründet
1908
Herkunft
Japan
Bekannt für
RG- und S-Serie, Wizard-Hals, siebensaitige Gitarren
Preisrahmen
GIO-Serie ab rund 200 €, Prestige ab rund 1.200 €

Wofür Ibanez steht

Ibanez begann als Musikalienhändler in Nagoya und baute in den 70ern zunächst Kopien amerikanischer Modelle – so genau, dass Gibson 1977 klagte. Der Vergleich zwang die Firma zu eigenen Formen, und genau das wurde ihr Glück.

Die 1987 eingeführte RG-Serie definierte, wie eine Shred-Gitarre auszusehen hat: extrem flacher Wizard-Hals, tiefe Cutaways bis zum 24. Bund, Doppelschneiden-Tremolo. Wer schnell spielen wollte, kam an Ibanez nicht vorbei.

Ibanez war außerdem früh mit siebensaitigen Gitarren am Markt – die Zusammenarbeit mit Steve Vai brachte 1990 die erste in Serie gebaute Siebensaiter und damit die Grundlage für ein ganzes Genre.

Die Serien im Überblick

Der Markenname allein sagt wenig über das Instrument. Bei Ibanez entscheidet die Serie über Fertigungsort, Hardware und Preisklasse:

Serie Was sie ausmacht
GIO Die Einsteigerlinie. Erstaunlich gute Hälse für den Preis.
Standard / Premium Indonesische Fertigung mit deutlich besserer Hardware.
Prestige Japanische Fertigung, Bundierung und Halsarbeit auf Spitzenniveau.
AZ / AS AZ als moderne Strat-Alternative, AS als halbakustische Reihe für Jazz und Blues.

Für wen sich Ibanez eignet

Wer schnell und technisch spielt, kleine Hände hat oder einen flachen Hals bevorzugt. Auch für Anfänger interessant, weil der schmale Hals Barré-Griffe erleichtert.

Der typische Fehlkauf

Das Floyd-Rose-Tremolo vieler RG-Modelle sieht toll aus und macht Anfängern das Leben schwer: Saitenwechsel dauert deutlich länger, und ein Umstimmen auf Drop D ist ohne Nacharbeit nicht möglich. Für den Einstieg ist ein Modell mit festem Steg die vernünftigere Wahl.

Häufige Fragen zu Ibanez

Wofür steht Ibanez?

Dünne, schnelle Hälse und tiefe Cutaways – die Marke, an der sich Rock- und Metal-Gitarristen orientieren. Bekannt ist die Marke vor allem für RG- und S-Serie, Wizard-Hals, siebensaitige Gitarren.

Was kosten Gitarren von Ibanez?

GIO-Serie ab rund 200 €, Prestige ab rund 1.200 €. Die Preise sind Richtwerte für Neuware in Deutschland und schwanken je nach Modell und Ausstattung.

Für wen eignet sich Ibanez?

Wer schnell und technisch spielt, kleine Hände hat oder einen flachen Hals bevorzugt. Auch für Anfänger interessant, weil der schmale Hals Barré-Griffe erleichtert.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Ibanez achten?

Das Floyd-Rose-Tremolo vieler RG-Modelle sieht toll aus und macht Anfängern das Leben schwer: Saitenwechsel dauert deutlich länger, und ein Umstimmen auf Drop D ist ohne Nacharbeit nicht möglich. Für den Einstieg ist ein Modell mit festem Steg die vernünftigere Wahl.