G-Moll auf der Gitarre
Von GuitarGuy
G-Moll gibt es in der offenen Lage nicht – der Akkord wird als Barré im 3. Bund in der Em-Form gespielt. Alle sechs Saiten klingen.
Schritt für Schritt
- Zeigefinger flach über alle sechs Saiten im 3. Bund.
- Ringfinger in den 5. Bund der A-Saite.
- Kleiner Finger in den 5. Bund der D-Saite.
- Der Daumen bleibt hinten mittig am Hals.
Alle Griffvarianten von G-Moll
Derselbe Akkord lässt sich an mehreren Stellen des Griffbretts greifen. Die Varianten klingen unterschiedlich hell und liegen unterschiedlich bequem – nimm die, die in deinem Song am wenigsten Handbewegung kostet.
Barré im 3. Bund (Em-Form)
Barré im 10. Bund (Am-Form)
Der typische Fehler
Der 3. Bund ist der beste Ort, um Barré-Griffe zu üben: Die Saitenspannung ist niedriger als am 1. Bund und die Bundabstände sind noch groß. Wer G-Moll sauber hinbekommt, schafft F-Dur meistens auch.
Akkordfolgen mit Gm
G-Moll steht selten allein. Diese Folgen kommen in der Praxis am häufigsten vor – üb sie im Wechsel, nicht die Griffe einzeln:
- G-Moll – B – Es – F
- Dm – G-Moll – C
- G-Moll – F – Es
Bekannte Songs mit Gm
- „Nothing Else Matters“ – Metallica
- „Hurt“ – Johnny Cash
- „Get Lucky“ – Daft Punk
Wo genau der Akkord im Song sitzt, findest du in den gängigen Tab-Archiven.
Häufige Fragen zu G-Moll
Wie greife ich G-Moll auf der Gitarre?
Zeigefinger flach über alle sechs Saiten im 3. Bund. Ringfinger in den 5. Bund der A-Saite. Kleiner Finger in den 5. Bund der D-Saite. Der Daumen bleibt hinten mittig am Hals.
Welche Töne enthält G-Moll?
G-Moll besteht aus den Tönen G – B – D.
Ist G-Moll für Anfänger geeignet?
G-Moll verlangt einen Barré-Griff und ist deshalb kein Einstiegsakkord. Es gibt aber vereinfachte Griffe, die in einer Begleitung genauso funktionieren – sie stehen weiter oben auf dieser Seite.